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Bericht über unsere Aktionen bei "Flüchtlinge im Abseits"

FI BUTTONS sozialesengagement„Ganz egal woher du kommst, ganz egal wer du bist, auch die Farbe deiner Haut, interessiert uns nicht…Refugees welcome!“ konnten am 12. April 2015 die vom VfL Bochum eingeladenen Flüchtlinge in Block C und alle anderen Stadionbesucher in großen Lettern vor der Haupttribüne des Ruhrstadions lesen. Als wir von der Faninitiative Bochum e.V. davon erfuhren, dass der VfL alle Bochumer Flüchtlinge zu einem Heimspiel ins Stadion einlädt, stand für uns fest, dass wir uns an dieser Aktion auf jeden Fall beteiligen wollen.

Vielen Fans wird diese Thematik sicherlich nur aus den Medien bekannt sein, weswegen wir uns entschlossen, Frank Wortmann vom Flüchtlingsrat NRW bereits vor dem Spiel am 8. April zu einem Vortrag unter dem Slogan: „Flüchtlinge aus dem Abseits“ ins Stadioncenter einzuladen.

Auf Worte müssen Taten folgen. Schnell fanden sich viele Helfer, um nicht nur Willkommenskultur zu predigen, sondern auch sichtbar zu leben. Ein zwanzig Meter Spruchband wurde in mehrstündiger Arbeit gepinselt und für den Einsatz in der Halbzeitpause vorbereitet.

Am Spieltag selber trafen sich die Helfer der Faninitiative bereits um 11 Uhr am Stadion, um die vom VfL und Sponsoren vorbereiteten Lunchpakete zu Block C zu transportieren, sie an die Flüchtlinge zu übergeben und ca. 600 blau-weiße Fahnen zu verteilen. Gegen halb eins war es dann soweit. Die ersten Busse mit Flüchtlingen erreichten das Ruhrstadion und bald erklungen afrikanische Trommelklänge im Stadionrund.

Nicht nur die Kinder erfreuten sich an den Fähnchen. Unsere Gäste aus den Bochumer Flüchtlingsheimen hatten sichtbar Spaß und wir hoffen, dass wir ihnen wenigstens für einen Tag die Sorgen und Ängste nehmen konnten.

Wir danken Frank Wortmann, Jascha und dem VfL für die tolle Zusammenarbeit und den Erfolg dieser Aktion! Im Leitbild unseres Vereins heißt es: „Unsere Gemeinschaft integriert Fans unterschiedlichster Herkunft, unabhängig religiöser Überzeugung und kultureller Wurzeln. In Not geratenen Menschen leisten wir Unterstützung, fordern und fördern Zivilcourage und sprechen uns konsequent gegen jede Form von Diskriminierung aus.“

Dies werden wir auch in Zukunft mit Leben füllen: Refugees welcome!

Dankeschön Sonderzug St. Pauli

FI BUTTONS auswartsfahrten

Wir bedanken uns bei allen, die mit uns im Sonderzug nach St. Pauli gefahren sind. Besonderer Dank geht an die vielen Helfer und Helferinnen, die uns teilweise auch spontan so gut unterstützt haben.Ohne euch wäre die Fahrt so nicht möglich gewesen!

Dafür ein fettes "Daumen hoch"

"Auswärts für alle"

FI BUTTONS sozialesengagementAls die Faninitiative im Jahr 2013 gegründet wurde war schnell klar, dass man sich sozial engagieren wollte. Da viele von uns den VfL gern zu Auswärtsspielen begleiten und aus ihrer Schul- und Studentenzeit den enormen finanziellen Aufwand noch allzu gut kennen, entstand schnell die Idee, sozial benachteiligte Kinder zu einem Auswärtsspiel einzuladen.

Zunächst wurden eine Menge Spenden unter der VfL Fans gesammelt. Dank eurer tatkräftigen Mithilfe, war es uns möglich einen Bus für 50 Personen zu chartern. Nachdem zunächst angedacht war, die Bewohner eines Kinderheim einzuladen, musste diese Idee aufgrund diverser Schwierigkeiten mit der kurzfristigen „Spieltags Terminierung“ der DFL sowie dem zu beachtenden Jugendschutzgesetz nach 1,5 Jahren intensiven Austausch leider verworfen werden. Schlussendlich fassten wir den Entschluss, für die Kinder von ehemaligen Opelmitarbeitern eine besondere Osterüberraschung auf die Beine zu stellen. Bei uns im Pott hält man schließlich zusammen und unter der kleinen VfL Fangemeinde sowieso. Da aber die Nachfrage nach den Busplätzen nicht all zu groß war, öffneten wir das Projekt letztendlich für alle Kinder deren Eltern Hartz4 beziehen.

Am 05.04.2015 war es dann soweit. Der VfL reiste zum Auswärtsspiel nach Darmstadt und die Faninitiative Bochum reiste mit einer „Auswärts für alle“ Gruppe hinterher. Die Kinder unter 14 durften aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen.

Ein großes Dankeschön gilt hier außerdem der Fanbetreuung des SV Darmstadt 98. Als diese von der Aktion erfuhren, stellten sie uns schnell um 75% reduzierte Sitzplatztickets zur Verfügung. Außerdem war sogar angedacht, unsere Reisegruppe zu einem Mittagessen im Vereinsheim einzuladen. Dies scheiterte jedoch an Sicherheitsbedenken der Polizei. Warum, wieso und weshalb war allen Beteiligten ein Rätsel, trafen sich doch die beiden Vereine seit ca. 30 Jahren nicht mehr und gibt es auch sonst keinerlei Rivalitäten zwischen beiden Fanlagern.

Gegen 12 Uhr mittags erreichten wir schließlich das Stadion. Nachdem rasch die Eintrittskarten besorgt werden konnten, nahm man schließlich noch eine Stärkung zu sich und begab sich zu seinen Plätzen im Gästeblock.
Leider wurde dieser sonnige Frühlingstag von einem traurigen Anlass überschattet. Vor dem Spiel brach am Eingang ein 20 jähriger VfL Fan mit einem Herzanfall zusammen. Schnell machten die wildesten Schreckensszenarien die Runde, die selbstverständlich auch den Kindern nicht verborgen blieben. Der „VfL-Tross“ entschied sich dazu aufgrund der unbekannten Situation des Erkrankten, keinen organisierten Support zu leisten. Den meisten VfL Fans war eh nicht mehr nach Party zumute und empfanden den Verzicht als angebracht. Obwohl die Kinder natürlich Lust hatten ihren VfL bei einem seltenen Stadionbesuch zu unterstützen, zeigten sie sich schon später tief beeindruckt vom Zusammenhalt unter den VfL Fans und brachten Verständnis dafür auf. Das Spiel lief leider auch nicht wie erwünscht und der VfL unterlag gegen biedere Darmstädter mit 0:2. So ist das halt, wenn man oben steht sagte ein 9jähriger Junge und er sollte Recht behalten. Am Ende der Saison stiegen die Darmstädter mit Durchschnittsfußball auf.

Nach Spielende machte man sich also wieder auf zu den Bussen und erreichte gen 20 Uhr wieder den Reisebusbahnhof tief im Westen. Auch wenn wir das Rahmenprogramm gerne anders gehabt hätten, hatten wir trotzdem einen schönen Ausflug zusammen und alle Teilnehmer bedankten sich persönlich bei uns.

Sonderzug München - nach dem Zug ist vor dem Zug

FI BUTTONS auswartsfahrten

Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden und Mitreisenden des Sonderzuges „für 59 nach 60“ am vergangenen Wochenende herzlich bedanken.

Vielen Dank an alle „Ordner“, „Bierfassschlepper“ und die Leute, die spontan und unkompliziert geholfen haben, nicht zu vergessen das Fanprojekt sowie der VfL Bochum.

Ein besonderer Dank gilt den mitgereisten ca. 40 Münchenern sowie allen Roten, die uns in München im Englischen Garten empfangen haben und uns im Block unterstützt haben.

Fotos findet ihr unter http://photomafia-bochum.blogspot.de.

Was ist mit der Kaution?
Da es ein paar kleinere bis mittlere Schäden am Zug gab, werden 2,60 Euro der Kaution zurückgezahlt werden können. Die Rückzahlung der Kaution wird beim ersten Heimspiel (02.08.2014 gegen Greuther Fürth) am Fanini-Infostand (unterhalb des Stadioncenters, neben dem Eingang zum Pressecentrum) in der Zeit von 13.30-15.00 Uhr gegen den Tausch eurer Eintrittskarte erfolgen. Liegt euch die Fahrkarte nicht vor, gibt es leider keine Möglichkeit euch das Geld zu erstatten.

Was geschieht mit einer Kaution, die nicht abgeholt wird?
Kautionen, die nicht abgeholt werden, werden wir in voller Höhe einer karitativen Organisation spenden. Um welche Organisation es sich handeln wird, erfahrt Ihr hier in den nächsten Tagen, sobald wir mit der entsprechenden Organisation Rücksprache gehalten haben. Im Grunde ergibt sich hier für Euch die Gelegenheit einer guten Tat durch Nichtstun.

Fazit: Es war ne geile Tour und die vielen positiven Reaktionen bestätigen uns, dass sich der große Aufwand gelohnt hat. Das macht Lust auf mehr!

"Wir stehen auf!"

FI BUTTONS fanpolitik

Die Faninitiative Bochum und das Fanprojekt Bochum haben gemeinsam Stellung gegen Rassismus und Menschenverachtung bezogen. In enger Zusammenarbeit mit dem VfL Bochum 1848 unterstützten wir die Aktion "Wir stehen auf!". Bei unserem Heimspiel am 16.03.2013 gegen Eintracht Braunschweig gab es im Stadion eine Choreo, um zu zeigen, dass dort kein Platz für Intoleranz und Diskriminierung ist.

“Sicheres Stadionerlebnis”

FI BUTTONS fanpolitikAm 12.12.2012 verabschiedeten die Vertreter der 36 Bundesliga-Vereine in Frankfurt 16 einzelne Anträge, die unter dem Namen “Sicheres Stadionerlebnis” zu einem Konzept zusammen gefasst sind. In den Wochen davor hatte es von Seiten aller deutschen Fanszenen massive Proteste gegen eine erste Version des Konzeptes gegeben, angeführt und organisiert von dem Bündnis “12:12 - Ohne Stimme, keine Stimmung”. Neben dem eigentlichen Inhalt des Konzeptes wurde auch scharf kritisiert, dass das Konzept ohne jegliche Beteiligung der Betroffenen, der Fans, entwickelt wurde.

Im Zeichen der anhaltenden Fan-Proteste änderte sich langsam die Darstellung des Konzeptes und der Situation in den Stadien in den Medien: Beim Nachrechnen von Statistiken stellte sich heraus, dass Bundesligaspiele in deutschen Stadien zu den sichersten Großveranstaltungen überhaupt zählen, und dass auch kein Anstieg von Gewalttaten in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnen war. DFB und DFL entwickelten unter dem öffentlichen Druck dann ein neues, aus 16 Einzelanträgen bestehendes Konzept. Leider auch diesmal ohne eine adäquate Beteiligung der Betroffenen. Der Schwerpunkt der inhaltlichen Kritik an dem neuen Konzept durch das Bündnis “12:12” liegt auf der immer noch offen gehaltenen Option der “Personenvollkontrollen”, und der Möglichkeit der Reduzierung des Kartenkontingents für die Gäste durch den Heimverein. Auch tritt das jetzt verabschiedete Konzept weiter für “kollektiv wirkende Strafen” ein, die gleichzeitig zu täterorientierten Ansätzen verfolgt werden sollen.

Ein eigenes Urteil zum neuen Konzept “Sicheres Stadionerlebnis” könnt ihr euch am besten und im Grunde nur dann bilden, wenn ihr euch die 16 Anträge selbst durchlest. Ihr findet das “Sichere Stadionerlebnis” hier. Stellungnahmen des Bündnis “12:12 - Ohne Stimme, keine Stimmung” findet ihr hier. Da jeder Fan betroffen ist, lohnt es sich “mit Sicherheit”, sich seine Meinung selbst zu bilden! In diesem Online-Artikel der WAZ wird die in der Diskussion häufig zitierte Statistik der ZIS hinterfragt, und in diesem Interview analysiert Prof. Feltes von der RUB aus wissenschaftlicher Sicht das Verhalten des DFB, insbesondere im Zusammenhang mit der Verhängung von Stadionverboten.

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